Ein ganzes Klassenzimmer für den Senegal
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Es war eine ungewöhnliche private Hilfsaktion:
Anfang des Jahres 2004 begann der Senegalese Amacodou Diouf in Heidelberg und Reutlingen
medizinische Geräte und Schulmaterial für sein Heimatland zu sammeln. |
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Als Amacodou Diouf im April 2004 in Reutlingen die Werbetrommel für seine Hilfsaktion rührte, hätte er wohl kaum mit einer solchen Resonanz gerechnet.
Privatleute, Leser der "Reutlinger Nachrichten" und des "Schwäbischen Tagblatts",
Firmen, Kollegen, Nachbarn, Ärzte und Schulen haben ebenfalls großzügig gespendet.
Eine Heidelberger Lehrerin organisierte das Mobiliar für eine ganze Schulklasse und ein
Sportverein spendierte einen kompletten Satz Fußball-Trikots.
Das Heidelberger Klinikum stiftete Schränke für Blutkonserven, Betten, Ultra-Schall-Geräte,
Blutdruckmesser und gynäkologische Untersuchungsstühle.
Unterstützt durch die Reutlinger Presse und die Mitglieder des Vereins
kamen viele Kinderkleider und -schuhe, Spielzeug, Hefte, Schreibzeug und
Fahrräder zusammen.
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Hilfsgüter im Wert von
70.000 Euro gesammelt
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Wir füllten einen LKW mit all den schönen Sachspenden
und Elke und Stavros fuhren diesen nach Heidelberg zum Beladen des Containers.
Am 13. Mai 2004 wurde erstmals der zwölf Meter lange Container bepackt und auf die Reise geschickt.
Ende Mai 2004 kam der erste Container mit Hilfsgütern im Wert von 70.000 Euro wohl
behalten im Sengal an.

Die Verteilung der Hilfsgüter wurde von Diouf selbst vorgenommen, der eigens dafür nach Dakar gereist war.
Neben einem Krankenhaus, dem Waisenhaus und einer Schule, profitierte auch ein SOS-Kinderdorf
von den deutschen Spenden. Mit Hilfe der medizinischen Güter konnte sogar eine kleine
Krankenstation in Betrieb genommen werden.
Die Freude über die Hilfsgüter in Dioufs Heimat war grenzenlos!
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"Wir sind Freunde e. V."
plant weitere Aktionen
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